Diözese Limburg wieder im Präsidium vertreten

Clementine Perlitt, seit 2006 Mitglied im Malteser Hilfsdienst e.V. und bereits als stellvertretende Diözesanleiterin in der Diözese Limburg im Vorstand vertreten, bedankt sich bei den Delegierten für das entgegengebrachte Vertrauen und stellt sich,  als neu gewählte Vizepräsidentin, gerne auch in den Dienst für die Malteser auf Bundesebene.  Über das ausgesprochene Vertrauen der Delegierten und seine Wiederwahl zum Vertreter der aktiven Helferschaft im Präsidium freut sich Boris Falkenberg, ehrenamtlicher Beauftragter der Gliederung Wetzlar und Mitglied des Diözesanvorstands Limburg. Er ist seit 1995 Mitglied im Malteser Hilfsdienst e.V. und bereits seit 2016 im Präsidium des Malteser Hilfsdienstes auf Bundesebene aktiv.
Clementine Perlitt, seit 2006 Mitglied im Malteser Hilfsdienst e.V. und bereits als stellvertretende Diözesanleiterin in der Diözese Limburg im Vorstand vertreten, bedankt sich bei den Delegierten für das entgegengebrachte Vertrauen und stellt sich, als neu gewählte Vizepräsidentin, gerne auch in den Dienst für die Malteser auf Bundesebene. Über das ausgesprochene Vertrauen der Delegierten und seine Wiederwahl zum Vertreter der aktiven Helferschaft im Präsidium freut sich Boris Falkenberg, ehrenamtlicher Beauftragter der Gliederung Wetzlar und Mitglied des Diözesanvorstands Limburg. Er ist seit 1995 Mitglied im Malteser Hilfsdienst e.V. und bereits seit 2016 im Präsidium des Malteser Hilfsdienstes auf Bundesebene aktiv.

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„Ich bin unglaublich dankbar für die vielen kreativen Ansätze, mit denen die Malteser auf die ungewohnte Situation reagiert haben, um den Menschen während dieser schwierigen Zeit helfen zu können. Nicht nur die ganz praktischen Hilfen wie Einkaufsservices oder der Einsatz in Abstrichzentren haben gut funktioniert. Besonders wichtig sind auch die Hilfen für Menschen, die in dieser Zeit einsam und abgeschottet waren. Soweit die Hygiene-Regeln es zuließen, waren wir auch hier nahe. Wir dürfen nicht vergessen, dass auch diese Begleitung ‚systemrelevant‘ für unsere Gesellschaft ist. “

Stellvertretend für alle ehrenamtliche Aktiven richtete er seinen Dank an die Delegierten der Malteser Bundesversammlung, die am 12. September in Köln und an weiteren 28 Orten in Deutschland in einem Hybridformat stattfand. Als Vertretung der 50.000 aktiven Mitglieder kamen rund 180 Delegierte aus 28 Diözesangliederungen sowie Präsidium und Vorstand via Videokonferenz zusammen. Unter anderem berieten sie die Berichte des Geschäftsführenden Vorstands und wählten ein neues Präsidium für die kommenden vier Jahre.

Diözese Limburg in Oestrich-Winkel zu Gast

Aus Gründen der Hygiene in Zeiten der Corona-Pandemie musste die Bundesversammlung in diesem Jahr digital und damit anders als bisher durchgeführt werden. Die teilnehmenden Delegierten aus der Diözese Limburg nutzten einen Konferenzraum der Gliederung Oestrich-Winkel – und profitierten von der Unterstützung vor Ort. „Die technische Zuschaltung hat wunderbar funktioniert, die Internetverbindung war stabil“, lacht Norbert Häger, ehrenamtlicher Stadtbeauftragter der Malteser in Oestrich-Winkel. „Wir haben unsere Räumlichkeiten und unser Know-how gerne zur Verfügung gestellt und hatten keinen Zweifel daran, dass auch in Corona-Zeiten unter besonderen Hygienebedingungen eine erfolgreiche Veranstaltung realisierbar ist.“

Wahl von Mitgliedern des Präsidiums

Der Präsident und das Präsidium beraten und entscheiden über die verbandspolitischen und strategischen Richtlinien des Malteser Hilfsdienstes im Sinne der Verbandssatzung.

Präsident Georg Khevenhüller wurde mit großer Mehrheit wiedergewählt. Als eine von drei Stellvertretern wurde Clementine Perlitt (Gliederung Bad Homburg/Diözese Limburg) neu ins Präsidium gewählt. Die 54-jährige Agrarwissenschaftlerin folgt Vinciane Gräfin von Westphalen, die nach acht Jahren als Vize-Präsidentin nicht mehr zur Verfügung stand. Ebenfalls neu in das Aufsichtsgremium des Hilfsdienstes wurden gewählt: Ludger Ellert (Vechta/ Offizialatsbezirk Oldenburg), Christian Striefler (Dresden/ Diözese Dresden-Meißen), Tobias Jainta (Münster/ Diözese Münster), Thomas Ohm (Dortmund/ Erzdiözese Paderborn), Tatjana Lauck (Bonn/ Erzdiözese Köln), Frank Marx (Wesel/ Diözese Münster), Anna Zaubitzer (Hamburg/ Erzdiözese Hamburg), Franz Graf Basselet de La Rosée (Erding/ Erzdiözese München und Freising). Für eine weitere Amtszeit bestätigt wurden: Rainer Löb (Paderborn/ Diözese Paderborn), Peter Deselaers (Hamburg/ Diözese Hamburg), Boris Falkenberg (Wetzlar/ Diözese Limburg), Albrecht Prinz von Croy (Düsseldorf/Erzdiözese Köln) und Daisy Gräfin von Bernstorff (Erzdiözese Köln).

Diözese Limburg im Präsidium mit zwei Mitgliedern vertreten

„Mit Clementine Perlitt als neu gewählter Vizepräsidentin und Boris Falkenberg als wiedergewähltem Vertreter der aktiven Helferschaft sind die Malteser der Diözese Limburg mit gleich zwei kompetenten Mitgliedern im Präsidium vertreten“, freut sich Diözesanleiter Nikolaus Graf von Plettenberg. Boris Falkenberg, ehrenamtlicher Beauftragter der Gliederung Wetzlar und Mitglied des Diözesanvorstands ist bereits seit 2016 im Präsidium des Malteser Hilfsdienstes auf Bundesebene aktiv. Für Clementine Perlitt, als stellvertretende Diözesanleiterin, Vorstandsmitglied und Mitglied der Gliederung Bad Homburg, ist es die erste Wahl ins Präsidium.

„Sehr herzlich danke ich den Delegierten für ihr Vertrauen und stelle mich gerne in den Dienst der neuen Aufgabe auf Bundesebne“, sagt Clementine Perlitt über ihre Wahl zur Vizepräsidentin. „Als stellvertretende Diözesanleiterin habe ich seit vielen Jahren eine sehr aktive Rolle, gerade in der Ehrenamtsentwicklung. Wir dürfen nicht müde werden, an einer bewussten Kommunikation nach außen und innen zu arbeiten. Meinen katholischen Glauben zu leben, bedeutet für mich in erster Linie, glaubhaft zu sein. Deshalb möchte ich mit dafür sorgen, dass uns allen unser Malteser-Dienst Freude macht. Nur so können wir diese Freude weitergeben und tatkräftig helfen.“, so die 54-jährige Agrar-Ökonomin.

Auch Boris Falkenberg (44 Jahre) freut sich über seine Wahl. Der Diplom-Verwaltungswirt aus Wetzlar möchte „im Präsidium dazu beitragen, dass wir die Rahmenbedingungen für unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer stetig verbessern – vor allem bei Ausbildung, Ausstattung und Anerkennung“. Hierbei sei es ihm ein großes Anliegen, „möglichst starke Partizipation und Transparenz zu ermöglichen“, denn: „Malteser ist man nicht allein, und das soll auch spürbar sein.“

Aus der Diözese Limburg wurde zudem aus dem Kreis der Diözesanleiter Nikolaus Graf von Plettenberg erneut in die Wahlkommission gewählt sowie Finanzkurator Patrick Tapp erstmals als Mitglied des Schiedsgerichts.

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HINTERGRUND:

Zahlen, Daten, Fakten: Corona-Hilfen von März bis Mai 2020:

Im Bevölkerungsschutz (wie z. B. Aufbau Behelfskrankenhäuser)                                                                                                                                                                                

1.000 Malteser täglich im Einsatz

19.000 Hilfseinsätze

400.000 ehrenamtliche Einsatzstunden

In Alltagshilfen (wie z. B. Einkaufsservice)

11.000 erreichte Hilfe-Empfänger

4.200 ehrenamtlich Aktive

400 Corona-Dienste für Risikogruppen

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Malteser Hilfsdienst e.V.:

Der Malteser Hilfsdienst ist mit über einer Million Mitgliedern und Förderern einer der großen caritativen Dienstleister in Deutschland. Die katholische Hilfsorganisation ist als eingetragener Verein (e.V.) und gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) bundesweit an mehr als 700 Orten vertreten. 1953 durch den Malteserorden und den Deutschen Caritasverband gegründet, steht der christliche Dienst am Bedürftigen im Mittelpunkt der Arbeit.

Der ehrenamtlich geprägte Malteser Hilfsdienst e.V. ist entsprechend den Strukturen der katholischen Kirche in Diözesen gegliedert.

Seine Helferinnen und Helfer engagieren sich im Katastrophenschutz und Sanitätsdienst genauso wie in der Erste-Hilfe-Ausbildung oder in den ehrenamtlichen Sozialdiensten. Der Auslandsdienst fördert Partner in aller Welt und entsendet Fachkräfte in Krisengebiete. In der Hospizarbeit begleiten die Malteser unheilbar kranke Menschen und ihre Angehörigen. Spiele, Sport und soziales Engagement verbinden die 7.000 Mitglieder der Malteser Jugend.

Zum Malteser Hilfsdienst e.V. gehören auch die Malteser Akademie und die Malteser Kommende Ehreshoven, das zentrale Tagungshaus der Malteser.

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Malteser in der Diözese Limburg:

In der Diözese Limburg sind die Malteser vertreten an den Standorten Bad Homburg, Frankfurt, Landkreis Limburg-Weilburg, Kelkheim/Main-Taunus-Kreis, Rheingau, Rhein-Lahn-Kreis, Usingen/Weilrod, Wallmerod/Guckheim/Westerwaldkreis, Wetzlar/Lahn-Dill-Kreis, Wiesbaden. Das Angebot der Malteser in der Diözese Limburg umfasst sowohl Ausbildungen - Erste-Hilfe-Kurse, z.B. für Führerscheinanwärter*innen, Erste Hilfe bei Kindernotfällen und u.a. Aus- und Weiterbildungen mit Fokus Pflege als auch Leistungen wie z.B. die Auslandsarbeit, Besuchs- und Begleitungsdienst (mit und ohne Hund), Demenzdienste, Fahrdienste und Krankentransport, Häuslicher Entlastungsdienst, Hausnotruf, Integrationsdienste, Malteser Jugend, Katastrophenschutz/Sanitätsdienste, Menüservice, Rettungsdienst, Schulbegleitdienst, Schulsanitätsdienste, Seniorendienste.