Malteser Auslandsdienst auf Spenden angewiesen

Foto © Malteser: Der Auslandsdienst des Malteser Hilfsdienst e.V. in der Diözese Limburg unterstütz seit über 25 Jahren Menschen in Bosnien und Herzegowina, u.a. mit dem Aufbau und der Bewirtschaftung von Großgewächshauses in der Stadt Vares.
Foto © Malteser: Der Auslandsdienst des Malteser Hilfsdienst e.V. in der Diözese Limburg unterstütz seit über 25 Jahren Menschen in Bosnien und Herzegowina, u.a. mit dem Aufbau und der Bewirtschaftung von Großgewächshauses in der Stadt Vares.
Foto © Malteser: „Gemeinsam mit anderen Partnern vor Ort möchten wir damit ein religions- und generationenübergreifendes Projekt an den Start bringen. Gemeinsam säen, gemeinsam ernten und gemeinsam ins Gespräch kommen – das ist unser Wunsch für dieses Projekt“, sagt Jürgen Briegel, Referent Auslandsdienst.
Foto © Malteser: „Gemeinsam mit anderen Partnern vor Ort möchten wir damit ein religions- und generationenübergreifendes Projekt an den Start bringen. Gemeinsam säen, gemeinsam ernten und gemeinsam ins Gespräch kommen – das ist unser Wunsch für dieses Projekt“, sagt Jürgen Briegel, Referent Auslandsdienst.
Foto © Malteser: „Nicht nur die Lage der Flüchtenden, die über Bosnien und Herzegowina Schutz in der Europäischen Union suchen wollen, ist prekär. Auch ist das Land noch immer vom Balkankrieg gezeichnet – und die Coronapandemie hat die Lebensbedingungen noch einmal massiv verschlechtert“, weiß Jürgen Briegel, der als Referent Auslandsdienst der Malteser im Bistum Limburg einen ständigen Draht nach Bosnien und Herzegowina hat.
Foto © Malteser: „Nicht nur die Lage der Flüchtenden, die über Bosnien und Herzegowina Schutz in der Europäischen Union suchen wollen, ist prekär. Auch ist das Land noch immer vom Balkankrieg gezeichnet – und die Coronapandemie hat die Lebensbedingungen noch einmal massiv verschlechtert“, weiß Jürgen Briegel, der als Referent Auslandsdienst der Malteser im Bistum Limburg einen ständigen Draht nach Bosnien und Herzegowina hat.
Foto © Malteser: Nikolaus Graf von Plettenberg,  Diözesanleiter Malteser Hilfsdienst e.V. Diözese Limburg, und der Bischof von Limburg, S. E. Dr. Georg Bätzing, freuen sich über die angeregte Diskussion mit den Teilnehmer*innen im Rahmen des 5. Rheingauer Benefiz-Lunch.
Foto © Malteser: Nikolaus Graf von Plettenberg, Diözesanleiter Malteser Hilfsdienst e.V. Diözese Limburg, und der Bischof von Limburg, S. E. Dr. Georg Bätzing, freuen sich über die angeregte Diskussion mit den Teilnehmer*innen im Rahmen des 5. Rheingauer Benefiz-Lunch.

„Die Pandemie hat zwar elektronische Kommunikationswege etabliert, doch wenn man Menschen für die Notlagen außerhalb des eigenen Blickfeldes sensibilisieren möchte, ist das persönliche Gespräch unverzichtbar“, sagt Clementine Perlitt, die sich einerseits als Marketingleiterin Schloss VAUX mit Kommunikation auskennt und andererseits, als ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Malteser Hilfsdienst e.V. in der Diözese Limburg und Vizepräsidentin der Malteser auf Bundesebene, Hilfe für Menschen in Not vorantreibt. Anfang Oktober war es deshalb wieder soweit: Nikolaus Graf von Plettenberg, Schloss VAUX Vorstand im Hauptberuf und ehrenamtlicher Diözesanleiter Malteser Hilfsdienst e.V. Diözese Limburg, und seine Kollegin Clementine Perlitt luden zum 5. Rheingauer Benefiz-Lunch auf Schloss VAUX. Geboten wurde den Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft nicht nur kulinarische Genüsse, sondern auch die Möglichkeit, die Arbeit des Malteser Hilfsdienstes kennenzulernen.

Krieg und Fluchtbewegungen hinterlassen Spuren

„Nicht nur die Lage der Flüchtenden, die über Bosnien und Herzegowina Schutz in der Europäischen Union suchen wollen, ist prekär. Auch ist das Land noch immer vom Balkankrieg gezeichnet – und die Coronapandemie hat die Lebensbedingungen noch einmal massiv verschlechtert“, weiß Jürgen Briegel, der als Referent Auslandsdienst der Malteser im Bistum Limburg einen ständigen Draht nach Bosnien und Herzegowina hat. „Die Herausforderungen im eigenen Land lassen die Nöte in der Ferne häufig in den Hintergrund treten“, weiß Briegel. Daher sei er der Geschäftsführung der Sektmanufaktur Schloss VAUX vor allem für die Möglichkeit von persönlichen Gesprächen dankbar und die Chance, konkrete Hilfsprojekte vorstellen zu können. „Wer Geld spendet, möchte wissen, wie seine Spende den Menschen vor Ort hilft. Der Benefiz-Lunch ist daher eine wichtige Plattform für unsere Arbeit, denn wir können den Fortgang von Hilfsprojekten zeigen.“

„…weil Nähe zählt.“ auch über nationale Grenzen hinaus

Den Leitsatz des Malteser Hilfsdienstes „…weil Nähe zählt.“ hebt Diözesanleiter Graf Plettenberg in seiner Begrüßung an diesem Tag besonders hervor und betont die Notwendigkeit, gesellschaftliche Herausforderungen im Blick zu haben – „dies gilt auch über nationale Grenzen hinaus“, wie er für den Auslandsdienst erklärt: „Wir Malteser im Bistum Limburg sind nicht nur in Deutschland mit verschiedenen Diensten und Hilfsprojekten aktiv, sondern wir helfen auch bedürftigen Menschen im Ausland.“ Vor diesem Hintergrund haben Graf Plettenberg und Clementine Perlitt den diesjährigen Spendenzweck des Events dem Auslandsdienst gewidmet.

„Hoffnungszeichen Begegnung“ – Generationenübergreifendes Gemeinschaftsprojekt

„Immer wieder führen Begegnungen von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, mit anderen Religionen oder politischen Anschauungen, zu Konflikten. Auch in Bosnien und Herzegowina finden wir dies je nach Region mehr oder weniger stark ausgeprägt“, berichtet Auslandsreferent Jürgen Briegel. Ein Betätigungsfeld im Auslandsdienst trägt deshalb den Namen „Begegnung“. Das „Hoffnungszeichen Begegnung“ widmet sich unter anderem dem Aufbau und der Bewirtschaftung eines Großgewächshauses in der Stadt Vares. „Gemeinsam mit anderen Partnern vor Ort möchten wir damit ein religions- und generationenübergreifendes Projekt an den Start bringen. Gemeinsam säen, gemeinsam ernten und gemeinsam ins Gespräch kommen – das ist unser Wunsch für dieses Projekt“, so Briegel.

 

Am Ende des Tages kamen rund 10.000 Euro an Spenden für den Malteser Auslandsdienst zusammen. „Ein herzliches ‚Vergelt’s Gott‘ allen großherzigen Spendern! Mit dieser ansehnlichen Summe kann vor Ort viel Not gelindert werden, um so arme, kranke und benachteiligte Menschen wirkungsvoll zu unterstützen. Damit machen die Malteser die Liebe Christi in der Welt spürbar“, freut sich Clementine Perlitt.

Limburgs Bischof Dr. Georg Bätzing begrüßt Engagement

Ebenfalls ein fester Bestandteil des Malteser Benefiz-Lunchs ist ein prominenter Gastredner. In diesem Jahr war der Bischof von Limburg, S. E. Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz der Einladung in den Rheingau gefolgt. Der Bischof referierte zu dem Thema „Die Krise der Kirche als Unterbrechung ernst nehmen und gestalten“ und stellte sich dankenswerterweise im Anschluss einer sehr lebhaften Diskussion.

Wer den Malteser Auslandsdienst unterstützen möchte, kann unter dem Stichwort „5. Rheingauer Benefiz-Lunch“ an folgendes Konto spenden: Malteser Hilfsdienst e.V.; Pax-Bank eG, IBAN: DE88 3706 0193 4002 7690 13, BIC: GENODED1PAX.

Kontakt für Interessierte und bei Fragen: Referat Auslandsdienst Diözese Limburg  Malteser Hilfsdienst e.V., Jürgen Briegel (Leiter Referent Auslandsdienst), Telefon: 06431 9488520, E-Mail: juergen.briegel@malteser.org,