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Malteser im Bistum Limburg

Integrationsdienste

Projektchor

Die Malteser der Gliederung Limburg-Weilburg hatten einen Projektchor mit Geflüchteten und Menschen aus Limburg und Umgebung ins Leben gerufen, der jedoch derzeit nicht stattfindet. Die Gesangsgruppe probte wöchentlich und richtete sich an alle Altersstufen, Jung und Alt waren herzlich Willkommen.

Als Chorleiter war Andreas Frese, Pianist und Klavierlehrer, tätig. Er studierte Klavier und Gesang in Düsseldorf und Zürich. Auch die Chorarbeit begleitet ihn schon seit seiner Jugend u.a. als Mitglied der Limburger Domsingknaben oder von Camerata Musica Limburg. Seit vielen Jahren leitet er den Kämmerchenchor der Stiftskirchengemeinde Diez.

Bei Fragen steht Ihnen Cara Basquitt gerne unter 06431/9488-550 bzw. cara.basquitt(at)malteser(dot)org zur Verfügung.

Begegnungscafé

Das Begegnungscafé ist ein offenes Angebot der Malteser Integrationsdienste und hat sich zu einem beliebten, interkulturellen Treffpunkt für jung und alt entwickelt. „Unsere Angebote werden sehr gut angenommen. Besonders das Kochen im Begegnungscafé ist immer beliebt. Alle kochen Gerichte aus den verschiedenen Ländern und essen anschließend gemeinsam. Man kann den Gesichtern die Freude an der Sache förmlich ansehen, “ so Cara Basquitt, Referentin für Integrationsdienste bei den Maltesern in Limburg, stolz.

Das Begegnungscafé findet immer jeden 1. Donnerstag im Monat von 17:00 bis 20:00 Uhr in der Frankfurter Str. 9 in Limburg, Eingang über den Posthof statt. 

 

Biografisches Theater

Gemeinsam Integration gestalten: einige der jungen Schauspieler bei der Probe.

Nach den erfolgreichen Theaterprojekten „Auf dem Weg“ und "Kaleidoskop" von Regisseurin Cara Basquitt, haben die Malteser in Kooperation mit dem Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg und der Jugendkirche Crossover im März erneut ein Theaterstück mit Geflüchteten und jungen Menschen aus der Region aufgeführt. Der Titel: "L(i)ebe - wenn du dich traust" sagt es bereits: Diesmal stand ein universelles Thema im Mittelpunkt.

Das passe sehr gut zur Gesamtentwicklung des Integrationsdienstes bei den Maltesern, so Cara Basquitt, Referentin Integrationsdienste und Regisseurin des Stücks. „Seit 2015 hat sich vieles verändert. Die Aufgaben der Integrationslotsen sind heute andere als damals“, so Basquitt. Viel zu tun gäbe es aber immer noch: „Interessierte, die sich für die Integration einsetzen wollen, sind den Maltesern herzlich willkommen.“

 

Der Hintergrund

Der Landkreis Limburg-Weilburg hat viele Geflüchtete aufgenommen und die Malteser möchten bei der Integration dieser Menschen unterstützen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Integration ist die Begegnung. Bei dem Theaterprojekt mit Geflüchteten und jungen Menschen aus Limburg und Umgebung haben die Teilnehmer/innen die Möglichkeit sich zu begegnen, auszutauschen und von einander zu lernen. Unter den deutschen Teilnehmer/innen befinden sich auch von den Maltesern ausgebildete Integrationslotsen.

 

Die Methode der Theaterarbeit

Mithilfe der verschiedenen theaterpädagogischen Methoden wird in dem Theaterprojekt die Körper- und Raumwahrnehmung der Teilnehmer geschult. Diese Methoden und das Präsentieren auf der Bühne stärken das Selbstbewusstsein. Durch das Schlüpfen in unterschiedliche Rollen lernen die jungen Erwachsenen verschiedene Meinungen und Haltungen kennen und stärken dabei gleichzeitig ihre Empathie-Fähigkeit. Aufgrund der gemeinsamen Planung und Erarbeitung des Theaterstückes lernen die Teilnehmer, wie demokratische Prozesse ablaufen. Sie erfahren, was es bedeutet Verantwortung in einer Gruppe zu übernehmen. Das Theaterprojekt fördert zudem ihre sprachlichen Fähigkeiten und stärkt sie für ihre weitere schulische und berufliche Laufbahn. Cara Basquitt greift in dem Projekt auch auf Methoden des biografischen Theaters zurück.

Das Biografische Theater

Das Biografische Theater bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte auseinanderzusetzen. Das Material des Biografischen Theaters wird aus den Lebens- und Erfahrungswelten eines jeden Teilnehmers gewonnen. Hieraus wird gemeinsam mit der Gruppe eine Geschichte oder eine Kollage entwickelt und auf die Bühne gebracht. Die persönlichen Geschichten, Gedanken, Gefühle und Lebenserfahrungen der Teilnehmer  werden mit Methoden der Ästhetisierung entfremdet. Sie sind  dann nicht mehr einer einzelnen Person zuzuordnen. Das biografische Material wird in szenisch-künstlerisches Material transformiert, dabei ist die Distanzierung der Akteure von ihrer eigenen Privatperson von großer Bedeutung. Alternativ kann auch mit einem literarischen Text gearbeitet werden, der als Vorlage dient und Anstöße zur Biografiearbeit bietet.

Weitere Informationen

Kontakt

Cara Basquitt
Referentin Integrationsdienste
Tel. (06431) 9488-550
Fax (06431) 9488-100
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Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE67370601201201211014  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7